Holzpellets: Umweltschutz Kritik

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Holzpellets sind aber auch massiv in die ökologische Kritik geraten, da sie nicht überall ökologisch und sozial verträglich erzeugt werden. Im schlimmsten Fall würde die Klimabilanz schlechter ausfallen wie bei fossilen Brennstoffen. Ursprünglich war die Idee hinter Jerry Whitfields Erfindung, die Reste von Holzarbeiten und Sägewerken zu verwenden, um Holzpellets herzustellen, damit der ökologische Kreislauf der Bäume nicht gestört wird. Allein für die Herstellung von Holzpellets braucht man die doppelte Menge an Holz.
brennende Holzpellets
Laut dem Naturwissenschaftler Peter Sabo benötigt ein neuer Baum durchschnittlich 40 Jahre bis zur ausreichenden Reife für die Verwendung für die Holzproduktion und ein kahlgeschlagener Waldabschnitt um die 1500 Jahre, um sich ökologisch zu erholen. Heutzutage ist der ursprüngliche Sinn schon in großen Maßen verloren gegangen, da schon ganze Hectaflächen Holz allein für die Pelletsherstellung abgeholzt werden, und weil die EU diesen Biomassenutzern-oder Produzenten auch zusätzlich Umweltprämien zahlt, wird das Interesse auch nicht weiter sinken.

Herstellung von Holzpellets

Für die Herstellung von Holzpellets werden hauptsächlich Sägespäne, die als Abfallprodukt bei holzverarbeitenden Gewerben anfallen, genutzt. Es wird nur Material verwendet, das einen Wassergehalt von maximal 15% aufweist und eine Korngröße von 4mm nicht überschreitet. Holzreste, die nicht den Vorrausetzungen entsprechen, müssen vorbehandelt werden, durch Trocknen und Zerkleinern. Die Herstellung erfolgt ohne Zusatz von Bindemitteln. Die Bindung der Pellets erfolgt während der Pelletierung bei hohem Druck durch das holzeigene Lignin. Dort werden die Pellets durch eine Form gepresst. Anschließend werden sie auf die gewünschte Länge geschnitten und getrocknet. Bei der Herstellung ist der Energieaufwand mit 2,7% des Energieinhaltes relativ gering. In Europa werden ausschließlich Pelletformen von 6 bis 8mm verwendet. Holzpellets werden zum größten Teil durch die Pelletierung von Biomasserohstoffen hergestellt. Diese Technik stammt aus Kanada und wurde in den 1990er Jahren dem Stand der Technik angepasst. Inzwischen werden Holzpellets für mehrere Einsatzbereiche hergestellt. Die Bandbreite reicht von der Einzelfeuerstätte über die Zentralheizungsanlage bis zum Kraftwerkeinsatz. Die häufigsten Verfahren zur Herstellung sind das Kollergangpressen mit Ring- oder Flachmatrizen und das Pressverfahren mittels Zahnradpresse. Die Verfahren ermöglichen es, verschiedene Größen herzustellen, zusätzlich spielt die Homogenität für eine konstante Endproduktqualität eine entscheidende Rolle. Die Aufbereitung der Intensität und Art bestimmt die Homogenität. Durch Optimierungen können Leistungssteigerungen von bis zu 75% erzielt werden und der Energieverbrauch verringert werden.

Holzpellets sind umweltfreundlich

Holzpellets sind ein moderner komfortabler Bio Brennstoff. Zudem sind sie CO2-neutral, umweltfreundlich und dabei wirtschaftlich. Mit einer Pelletheizung kann ein Haushalt seinen CO2 Ausstoß um ca. die Hälfte reduzieren, Holz ist im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen nachwachsend. Zudem schonen Pellets den Geldbeutel des Verbrauchers. Die regionale Wertschöpfung stärkt die Wirtschaftskraft und sorgt für heimische Investitionen.

Videoquelle: youtube/SchellingerKG

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